In zehn Schritten zur formvollendeten Zoom-Etikette mit dem Erfolgsfaktor Transparenz:

Das bedeutet für Sie als Moderator konkret folgende Checkliste:

  1. Gepflegte Chatiquette
  2. Visualisieren Sie mithilfe vorbereiteter Folien Tagesordnungspunkte, Zeitplan etc.
  3. Verteilen Sie Aufgaben auf mehrere Schultern mit Co-Moderatoren.
  4. Die Umgebung und der Hintergrund
  5. Mikrofone ausschalten, Videokameras einschalten
  6. Lichtverhältnisse, Kamera und Make-up
  7. Firefox, Chrome oder Safari?
  8. Vertrauen durch Sicherheitseinstellungen 5.0
  9. Kleidung angemessen Business – oben UND unten natürlich
  10. Was können Sie als Teilnehmer tun?

Bonus: Beeps and Blings

1. Gepflegte Chatiquette

Heißen Sie Ihre Teilnehmer im Chat herzlich Willkommen

Sie möchten gerne auf die social media Präsenz Ihres Unternehmens, Ihrer Organisation oder Vereins aufmerksam machen? Setzen Sie die URLs der entsprechenden Kanäle in den Chat mit der Aufforderung, zu liken, zu folgen oder sich umzuschauen. Gerade in den ersten Minuten bis zum Beginn der Veranstaltung kann man sich als Teilnehmer dort sinnvoll die Zeit vertreiben.

Bedanken Sie sich auch schriftlich im Chat für den vortragenden Referenten, so hat man auch an dieser Stelle jederzeit Zugriff auf Informationen über den Referenten. Unterlagen, die zur Verfügung gestellt werden, können hier angekündigt werden.

Fazit: Nutzen Sie die Chatfunktion bereits für das Entrée

2. Visualisieren Sie, damit alle alles wissen

Sorgen Sie für eine reibungslose Besprechungskultur, indem Sie Tagungsordnungspunkte visualisieren. Ist Ihr Plan im Vorhinein ausgereift und gut strukturiert, gelingt die Konferenz auch planvoll und zur Zufriedenheit aller Beteiligten. Auf Ihrer Agenda stehen dann neben den Tagungsordnungspunkten auch Zeitfenster für offene Diskussionen, Fragen und Antworten, Brainstorming oder Experten-Input eines eingekauften Referenten.

Kommunizieren Sie Ihre Erwartungen an Ihre Teilnehmer: Wann werden Sie Fragen bearbeiten, wann passiert was. Auf diese Weise hat Chaos keine Chance.

Fazit: Bereiten Sie eine PowerPoint Präsentation mit Tagungsordnungspunkten, Topics, Zeitfenstern für Pausen und leeren Folien für gemeinsamen schriftlichen Austausch vor. Stellen Sie sicher, dass Sie in der Lage sind, den Bildschirm zu teilen. Sollten Sie wünschen, dass alle Teilnehmer ihre Bildschirme teilen können, legen Sie diese Funktion vorher in den Einstellungen fest.

3. Verteilen Sie Aufgaben

Sie leiten die Konferenz, sprechen Inhaltliches und überblicken den Chat und die Handmeldungen ab einer bestimmten Gruppengröße nicht mehr?

Flankieren Sie sich mit Helfern: einem Chatwächter, einem Zeitwächter, einem Reihenfolge-der-Meldungen-Wächter und halten Sie regelmäßig Rücksprache.

Dadurch entlasten Sie sich, geben Verantwortlichkeiten ab an dankbare Mitstreiter und strukturieren den Gesamtvortrag, den Gesamtablauf.

Gehen Sie in die Einstellungen setzen Sie dort die richtigen Haken für Ihre Co-Moderatoren, damit diese auch ihren Aufgaben nachkommen können.

Fazit: Machen Sie nicht alles allein. Holen Sie sich Hilfe in Form von Co-Moderatoren, Zeitwächtern und Protokoll.

4. Die Umgebung und der Hintergrund

Sind Sie Vertreter Ihres Unternehmens, komplettiert natürlich ein darauf abgestimmter Hintergrund das Gesamtbild. Nun ist es nur so, das virtuelle Hintergründe die Tendenz haben, die eigenen Umrisse schwammig zu zeichnen und ganze Kopfteile zu „verschlucken“. Das nervt ziemlich.

Wer dennoch nicht auf virtuelle Hintergrundbilder verzichten will und auf verbesserte Technik in der Zukunft setzt, der kann sich auf pixabay oder pexels kostenlose Bilder herunterladen.

Solange die Technik das noch nicht ausgleicht, ist ein Zimmerhintergrund mit Bücherregal oder Wandbild wenigstens nicht störend. Besonders professionell ist ein Aufsteller, platziert im Hintergrund. Privatsphäre wie Unordnung oder das Bügelbrett lenkt ab. Der Trend geht zum Homeoffice, also dürfen wir auch eines einrichten.

5. Teilnehmer-Kamera und Mikrofone an oder aus?

Wir sind Menschen, wir sind soziale Wesen. Wir brauchen Respekt, Anerkennung und vor allem das Gefühl, wahrgenommen – gesehen! –  zu werden und auch andere wahr zu nehmen. Natürlich brauchen wir das Gespräch von Angesicht zu Angesicht. Auch wenn wir nicht immer ein Gesicht auslesen können und wissen, was andere denken, so ist es trotzdem für uns – stark visuell verarbeitende Erdenbewohner – viel schöner, Reaktionen auf uns im anderen zu erkennen. Das Gesicht zu sehen, vermittelt auch ein Gefühl von Sicherheit.

Zugunsten einer stabilen Online Verbindung schalten wir im Teilnehmerstatus unsere Kameras aus. Für Redende, Vortragende ist das Sprechen in einen schwarzen virtuellen Raum je nach Übungsgrad hochkonzentriert bis sehr schwer. Selbst mir als versierter Rhetoriktrainerin fehlen die Gesichter.

Aber selbst, wenn alle Kameras eingeschaltet sind und jeder jeden sehen kann, empfehle ich den Vortrag IN die Kamera, damit die Zuhörer den Eindruck haben, direkt angeschaut zu werden. Für einen selbst bedeutet das zwar höchste Konzentration auf einen kleinen Punkt (mit privatem Abfackeln eines Tischfeuerwerks, emotional-rhetorisch gesehen), für die Zuhörer jedoch wunderbar direkte Ansprache. Wir werden uns daran ganz sicher ebenso gewöhnen wie an das Nicht-angeschaut-werden während des Gespräches innerhalb einer Videokonferenz: der Effekt, der eben entsteht, WENN man gerade den Sprechenden betrachtet.

Fazit: Hält die Leitung stand und bleibt die Übertragung stabil, spricht nichts gegen angeschaltete Kameras, die noch wichtiger als eingeschaltete Mikrofone sind. Mittlerweile haben wir ein Gefühl für die Zeitverzögerung entwickelt, die sich erklärt aus dem Vorbeugen im Stuhl, dem Anklicken der entsprechenden Funktion und das anschließende Atemholen.

6. Lichtverhältnisse, Kamera und Make-up

Licht von vorne empfiehlt sich. Der Handel hat natürlich nachgezogen auf diesem Sektor, ebenso mit Kameras. Die Auswahl ist riesig. Hier jeweils ein Beispiel:

RALENO LED Videoleuchte, Dimmbare Flächenlicht 3200k-5600k Farbtemperatur CRI 95 + Ultradünnes Licht mit LCD-Display Eingebaute 8000mAh Lithium-Batterie für alle digitalen DSLR-Kameras und Camcorde

Logitech BRIO STREAM Webcam, 4K Ultra-HD 1080p, Weites anpassbares Blickfeld, USB-Anschluss, Abdeckblende, Abnehmbarer Clip, Für Skype, Zoom, Xsplit, Youtube, PC – Schwarz, StreamingEdition

Wer zum Schwitzen neigt oder wer das glänzende Gesicht im Sommer vermeiden möchte, der kann Make-up benutzen. Auch Männer können ohne Bedenken Puder verwenden, das für eine trockene Haut sorgt und den Schweißfilm aufsaugt. Ein bisschen Puder und niemand sieht Ihnen innere Erhitzung an.

7. Firefox, Chrome oder Safari?

Eindeutig Chrome. Noch besser: die Zoom-App.

8. Vertrauen schaffen durch verbesserte Datenschutzeinstellungen

Zoom 5.0 bietet umfassenden Schutz von Daten und Privatsphäre der Teilnehmer, insbesondere für bezahlte, lizenzierte Konten.

Die Einstellungen sehen individuelles Auswählen der Datenzentrumsregionen für die Datenübertragung vor. Zudem hat Zoom ein neues, leicht ansteuerbares Sicherheits-Icon in die Konferenzmenüleiste des Hosts eingefügt. Unautorisierten Personen den Zutritt zum Meeting zu verweigern, ist und bleibt eines der Hauptthemen. Durch personalisierte Einwahldaten, die mit dem Einwahllink per Mail versendet werden, ist dieser unautorisierte Zugriff unmöglich gemacht. Zudem kann ein Passwort generiert werden, über dessen Komplexität Sie selbst als Host entscheiden. Die Funktion „Warteraum“ schließlich bietet die letzte Barriere für unerwünschte Besucher. Dort können ungebetene Gäste erkannt, gemeldet und entfernt werden. Generell empfiehlt es sich, nur Ende-zu-Ende verschlüsselte Kanäle zu nutzen. Bisher scheint es kein Videokonferenztool mit absoluten Sicherheitsbarrieren zu geben. Sie selbst wissen am besten um die Brisanz der ausgetauschten mündlichen und schriftlichen Mitteilungen.

 9. Kleidung angemessen Business – oben UND unten natürlich

Zwar befinden wir uns im Homeoffice und der casual Friday hat sich gewandelt zu einem casual everyday, dennoch ist natürlich ein insgesamt gepflegtes Erscheinungsbild mit angemessener Kleidung ebenso wichtig wie es zu allen Zeiten war. An dem Ausspruch „Wie du kommst gegangen, so du wirst empfangen.“ Hat sich auch in der Videokonferenz nichts geändert, speziell und gerade, wenn Sie die Sitzung leiten.

 10. Was Sie als Teilnehmer für den erfolgreichen Ablauf der virtuellen Konferenz tun können

Pausengestaltung:

Sie können sich kurz abmelden, wenn Sie die VK kurz oder länger verlassen.

Je nach Gruppengröße und Moment im Chat oder persönlich.

Vielleicht geht es anderen ebenso, dass sie eine kurze Pause brauchen, dann gibt es ein icon „Kaffeetasse“, leider haben das nicht alle VK Tools.

„Ich brauche eine kurze Pause von 5 bis 10 Minuten“ mündlich oder schriftlich ist auch für den Vortragenden ein wichtiger Hinweis.

Den virtuellen Raum betreten:

Anstatt sich unsichtbar zu machen – Kamera und Ton aus – gehört es zum guten Ton, sich per Namen anzumelden, sodass wenigstens alle Teilnehmer wissen, wer gerade den virtuellen Raum betreten hat. Gerade Vorgesetzte „schleichen“ sich gerne in Konferenzen und verbergen sich hinter Zahlen-und Buchstabenkürzeln.

Das schafft kein Vertrauen. Bitte sorgen Sie aktiv für Vertrauen, indem Sie sich mit Ihrem Namen anmelden. Sie können sich in Ihrer Kachel unter den drei Punkten jederzeit umbenennen.

Ist die Runde unter Pi mal Daumen 25 Teilnehmer, können Sie sich auch gerne persönlich allen vorstellen, der Moderierende wird Ihnen das Wort erteilen.

Bonus: Störenden Geräusche im Videocall sind die Blings! eingehender Emails und Whatsapp Nachrichten auf dem griffbereit liegenden Mobiltelefon. Bei rund 200 eingehenden Emails und Whatsapps am Tag stört das immer wiederkehrende Geräusch immens. Stellen Sie das Telefon leise und deaktivieren Sie die Mailfunktion dauerhaft auf Nachtmodus/Nicht stören-Modus.

Gesamtfazit:

Sinnvolles und störfreies Arbeiten in Projektteams über den ganzen Globus verteilt ist dank datengeschützter Zoomcalls sehr gut möglich

 Sehr gerne stehe ich Ihnen mit Workshops und Schulungen speziell auch zu diesem Thema zur Verfügung. Sehen Sie hier das zusammenfassende Angebot

Dear John Stepper,

Networking has always been part of my life, bringing people together my favorite thing to do. So I thought: “I know perhaps not all, but a lot about that. The wol-tasks with all this connecting and praising are eh klar, how the austrian people would say. Noting new.” But how wrong have I been! The working out loud – tasks, John Stepper once created, open the door to a world of new possibilities. The idea, to write little stories about and “love” letters to those people you appreciate is already pretty wonderful. Doing it during the wolmeeting, setting the timer on 20 minutes and afterwards reading it loud to your colleagues is rewarding and heartwarming at the same time. While my goal was to focus on my business appearance in press and TV, it shifted towards writing my first book, dealing with childhood trauma and: Podcasting! Hello? That has actually not been my intention. But all signs pointed in this direction and it was the circle, the girls in our circle and the amazing tasks, given by John, that created this logical next step towards the former goal. Had I not signed up for this program, by no means I would have ever accomplished any of what has happened in these so very productive three months.

Can you imagine leading a huge, perhaps worldwide movement, that brings help and joy to the people? Think about the consequences, when your network becomes bigger and bigger while your idea brings people together. Wouldn`t it be nice to not fear each others` competition but to see the different USP´s? My idea is to free voices, not in a political way but in the physical way. I am a rhetoric trainer and I love well trained, nice sounding voices. In my former life I was an opera prompter so my Podcast is named: Ich flüster dir was! which directly translated means I whisper you something!

Not only will the listener have the opportunity to learn about voice in all kinds of contexts but also to train the own voice to be more versatile during free speech, team presentation or reading a good night story.

Thank you Sebastian Moock for the photo shooting!

5272 Menschen passen in die Royal Albert Hall. Die Engländer lieben ihre Proms. Wir, die Junge Deutsche Philharmonie hatten volles Haus beim letzten Konzert der Saison. Die Royal Albert Hall ist der größte Konzertsaal, in den ich meine Töne blasen durfte. Als Mitglied der Horngruppe ist man im Gegensatz zu den Tuttischweinen an den Streicherpulten immer Solist. Daher hier

Meine Top 7 gegen Lampenfieber

Sprechende Menschen haben im Gegensatz zu klassisch musizierenden mehr Handlungsspielraum, formal im Besitz-Ergreifen der Bühne und inhaltlich im Jonglieren ihrer Rede-Versatzstücke.

Meine Top 5 beziehen sich vor allem auf die körpersprachlichen Aspekte des Hochstatus, da diese jederzeit während des Auftritts steuerbar sind – Inhalte müssen VORHER vorbereitet werden. Zwischen den Ohren sind die Augen und das Auge isst ja bekanntlich mit. Außerdem wirken die (im Folgenden aufgeführten) körpersprachlichen Insignien der Macht selbstsuggestiv. Sie suggerieren sich selbst Souveränität. Fake it until you make it bedeutet lese ich als Einladung das eigene bewusste Erschaffen von innerer und äußerer Größe.

  1. Weiteratmen statt Luft anhalten. Atmen Sie am besten in den Rücken. Ja, ich weiß, alle sprechen immer von Bauchatmung. Gemeint ist die Ausdehnung des Zwerchfells nach außen und unten. Extra den Bauch gewaltsam herausstülpen bringt Ihnen natürlich gar nichts, also vergessen Sie das Wort „Bauchatmung“. Sie aktivieren Ihre tiefe Atmung durch Gähnen, Lachen und
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Bildquelle: Jan Lingen

 

  1. Lächeln als Selbstsuggestion von innerer Vergnügtheit. Auf keinen Fall meine ich das entschuldigende Lächeln des angepassten Kind-Ich-Zustandes, das Harmlosigkeit zeigen soll: „Von mir geht keine Gefahr aus.“ Lachen und Lächeln stärkt Ihr Immunsystem, bringt Sie auf kreative Ideen und löst Serotonin aus. „Hier fühle ich mich wohl.“ Musiker lächeln nicht und suchen auch nicht den
  1. Nichts wünscht sich der Mensch mehr als wahrgenommen zu werden. Ob nun direkt durch anschauende Augen oder indirekt als – durch richtige Wort-und Themenwahl – angesprochene Zielgruppe. Ich erinnere mich noch gut an die sinkende Laune des gesamten Blechs, wenn der Dirigent stundenlang mit den Streichern probte oder uns dann, durften wir dann wieder mitspielen, keines Blickes würdigte. Nichts lässt Motivation schneller sinken als der Entzug von Aufmerksamkeit – nichts lässt Motivation, sogar Loyalität als Gefühl der Verbundenheit zuverlässiger wachsen als Zuwendung. Wie eben schon erwähnt ist die richtige, angemessene Ansprache entscheidend:

 

  1. Exzellente Vorbereitung in wenigstens einem Aspekt Ihres Vortrags. Ausnahmsweise muss eben dann das Pareto-Prinzip 20 -80 – kleiner Einsatz, große Wirkung – greifen. Keine Dauerlösung, Expertenstatus ist dem Dilettantismus immer vorzuziehen, aber manchmal schafft man einfach nicht das gesamte Pensum, das man sich vorgenommen hat. Der Tag hat eben nur 24 Stunden. Suboptimal. Dann muss das eben reichen. Holen Sie dennoch das Beste raus, seien Sie
  2. Offen für Fragen und
  3. halten Sie sich aufrecht. Denn wie das wirkt, brauche ich Ihnen, glaube ich, nicht vorzukauen. Unterstützen kann Sie in diesem Hochstatus
  4. Die Gorillatrommel regt die Thymusdrüse an. Diese sitzt hinter Ihrem Brustbein und ist durchaus nicht, wie landläufig behauptet wird, nur in unserer Wachstumsphase relevant, um das Immunsystem aufzubauen. Leichte bis härtere Schläge, ganz wie Sie mögen, geben Ihnen einerseits Ihr Körperstrukturgefühl zurück, bestehen wir doch auch aus einem klar organisierten Knochenaufbau und regen andererseits die T-Zellen Produktion an. Das alles führt zu mehr innerer Gelassenheit und die brauchen wir in der Videokonferenz ebenso wie im persönlichen, unangenehmen Gespräch und irgendwann, so Gott will, auch wieder vor einem zahlreichen Publikum in echt und Farbe.

Gerne behaupten wir von anderen:

„Die sind so spießig – Reihenhaus, Familie, Hund.“

Was meinen wir damit? Langeweile? Ist spießig langweilig? Und was ist langweilig an einem Haus über dem Kopf und einer Familie? Wird nicht gerade heutzutage wieder vermehrt in die Immobilie investiert? Und was wäre die Alternative? Wie ein Nomade flexibel von Ort zu Ort ziehen? Ganz schön anstrengend. Das wäre natürlich die Antwort auf die wirtschaftlichen Probleme zwischen erster und dritter Welt – denn nur die Sesshaftigkeit in den Ballungszentren führt ja zu Ausbeutung und Verarmung ganzer Völker.
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„Herr Meier, könnten Sie bitte mal eben ein paar Worte zur Eröffnung der Filiale sagen?

Sie sind doch schon so lange dabei..“

„Was? Wann soll ich denn..?“

„Naja – jetzt sofort, weil, der Müller musste schnell nach Hause..“

„Also gut. Liebe Anwesende, wie schön, dass Sie hier sind und wir gemeinsam einen Grund zum feiern haben. Anlass ist, wie wir alle wissen, die Eröffnung unserer dritten Filiale.
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