„Wir in Hannover bewundern seit langem Stephan Weil – der redet druckreif. Könntest du so mitschreiben. Aus der Lameng! Der hats rhetorisch einfach drauf! Total eloquent, der Mann.“

Wen wir als rhetorisch versiert wahrnehmen, der spielt mit Wörtern, der jongliert fünf Nebensätze gleichzeitg, der verliert nicht den roten Faden.

Wir können selbst viel dafür tun, unsere Ausdrucksfähigkeit zu verbessern. Zum Beispiel viel lesen, viel reisen, den Horizont erweitern.
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Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.
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„Plüschprümm und Fisimatenten und Was? Vasiaaist..hä? Matthias, was liest du da?“

„Fas..tas“

„Vasistas!“

„Wie..Vasistas..?“

Genau so haben 1794 die französischen Besatzer der Reichsstadt Köln auch gefragt. Als sie nämlich auf die Oberlichter über den Haustüren und Fenstern zeigten und fragten:
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„Da brat mir doch einer einen Storch! Hat dieses Schlitzohr von Zimmermann mir tatsächlich den Balken schief gesetzt! Und ist auf und davon – das melde ich dem Zunftmeister!“

Im Mittelalter machte man mit Betrügern kurzen Prozess. Ein kräftiger Ruck am Ohrring stigmatisierte seinen ehemaligen Träger als unehrenhaften Lügner und Betrüger. Männer mit Ohrring waren Handwerker oder Seeleute. Der wertvolle Ohrschmuck sollte garantieren, die letzte Reise auf Erden als guter Christ und Ehrenmann anzutreten, der Ohrring bezahlte die würdige Beerdigung.
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„Jetzt bin ich dem fast hintendrauf gefahren. Mann das war knapp! Da brat mir einer einen Storch.“

„Ey, fast Unfall! Wie kannst du da jetzt ans Essen denken?“

„Wie – essen?“

„Gebratener Storch? Hallo?“
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