2. Mobbing und Gegenmittel

“Habt ihr schon das Neueste von unserem Matthias gehört?”

“Nee, was, sag!”

“Da hat der doch letztens ..murmel murmel..”

“Hallo!”

–Betretenes Schweigen –

Unsere Wahrnehmung funktioniert goldrichtig. Das war eine Beleidigung. Jetzt bloss nicht in die Defensive drängen lassen. Der Gegner reibt sich die Hände wenn ihr denkt: “… ich habs ja auch nicht besser verdient…” Damit werten wir uns selbst innerlich ab. Grübel ist Übel. Also: Mithilfe eines Kommunikationsprofis wirren Gedankensalat ENTwirren.

Betriebsinterner Sozialdienst, Telefonseelsorge oder die Profis beim Evangelischen Beratungszentrum Oskar-Winter-Strasse helfen gern.

Im geschützten Raum könnt ihr euch dann gemeinsam mit eurem Berater eine Strategie zur Gegenwehr überlegen und Punkt für Punkt abarbeiten. Argumentations-Aikido-Sofort-Trick frei nach dem Motto: Ich trau mich nicht, aber ich mache es trotzdem: der Gang zum Betriebsarzt. Lasst euch niemals hineinziehen in das Machtspiel. Das wollen die Gegener nur. Und wir wissen nicht, wer mit wem klüngelt. Nicht zum Vorgesetzten gehen und sich beschweren.