nerissa rothhardt rhetorik consulting hannover promitalk margot kaessmann 1210x423 - Promi-Talk mit Dr. Margot Käßmann

Frau Dr. Käßmann interviewen zu dürfen, ist einfach ein Erlebnis. Sie ist ein Urgestein der Bühne, viele Jahre Kanzel-und TV-erprobt. Obwohl natürlich ein paar Fragen ihr schon oft gestellt wurden – so auch meine nach ihren Anfängen als Pfarrerin auf halber unbezahlter Stelle in Frielendorf-Spieskappel – antwortete sie mit Leichtigkeit und Freude. Und zwar einer so ansteckenden Freude, dass wir soviel gelacht haben wie selten. Würde es nicht so despektierlich klingen, würde ich Margot Käßmann als sprühendes Spaßfeuerwerk bezeichnen. Tiefe hat sie in all den Jahren als Kämpferin für den Glauben, für Nachhaltigkeit, für Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit als Landesbischöfin und Ratsvorsitzende der Evangelische Kirche Deutschland hinlänglich bewiesen. Ihre Themenschwerpunkte waren Erziehung und Bildung, Frauen, Familie, Sterbebegleitung, Behindertenförderung, Arm und Reich, Krieg und Frieden. Frau Dr. Käßmann war für mich immer Vorbild und total authentisch, womit ich meine, dass sie es nicht nötig hat, anderen eine Scheinrealität vorzuspielen. Was nicht gut ist, ist auch nicht gut und wird nicht geschönt. Das betrifft sie selbst und die Dinge auf dieser Welt. Genauso war sie auch an diesem Abend zu erleben. Total sie selbst, ernst aber eben auch so umwerfend komisch.

„Wollen Sie noch einen Witz hören?“ fragte sie und wir riefen natürlich „Jaa!“. Ist doch klar!

Jesus von Nazareth wurde ans Kreuz genagelt. Unter den Schaulustigen war auch ein reicher Kaufmann. Jesus Jünger fragten ihn, ob er dem  Sohn Gottes nicht in seiner Familiengruft eine würdige Grabstätte bereitstellen könne? Der Kaufmann wand sich und wollte nicht recht. Da sagte Petrus: „Was stellst du dich so an? Ist doch nur übers Wochenende.“

Die eingesammelten Spenden dieses Abends gingen an die Strassenzeitung ASPHALT-Magazin, deren Mitherausgeberin, neben Hannovers bekanntestem Kabarettisten Matthias Brodowy, sie ist. Geschäftsführer Georg Rinke freute sich über die Zuwendung.