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ÜBER MICH

nerissa rothhardt rhetorik consulting hannover promitalk ecki 1 481x400 - Über mich

Grundqualifikationen

  • Engagements an der Staatsoper Stuttgart/Deutsche Oper am Rhein/Musiktheater im Revier/Staatsoper Hannover
  • Aushilfen an der Staatsoper Hamburg und an der Staatsoper unter den Linden
  • 10 Jahre Soufflage (Spielzeit 1999/2000 Regieassistenz und Inspizienz) Musiktheater
    (1999–2009)
  • Studium an der Florida State University Master of Horn in Performance (1996-1997)
  • Studium/Diplom an der Musikhochschule des Saarlandes Orchestermusikerin (1992–1996)
  • 15 Jahre Orchestererfahrung/Rundfunk- und Fernsehaufnahmen

Von 90% der Mitbewerber im Rhetoriktraining unterscheide ich mich durch meine Engagements an den Staatsopern Stuttgart, Hannover, Berlin und Hamburg und über 500 Orchesterkonzerten in meinem ersten Leben als Hornistin. Ich bin diplomierte Orchestermusikerin und Ex-Opernsouffleuse (JA! Ich kann mehr als flüstern! Ich kann sogar schreien!).

Theater, Musiktheater, Kunst, Architektur, Wissenschaft und Kultur sind das größte Gut der Menschheit meiner Meinung nach und unbedingt schützenswert. Nach 25 Jahren auf und unter der Bühne will ich mit meinem Erfahrungsschatz Menschen dazu animieren, ihren Bühnenauftritt zu professionalisieren.

Früher verlief eine Party für mich so: „Und was machen Sie?“ „Ich bin Opernsouffleuse.“

Beim Stichwort „Souffleuse“ ist die häufigste Reaktion:

„Ach, wie interessant!“

Das ist schon mal gelogen, in Wahrheit interessiert das keine Sau.

Oder:

„Ach, Souffleuse, da können Sie bestimmt ganz toll flüstern. Können Sie das mal vormachen?“

Kann ich nicht. Flüstern schadet der Stimme, man wird nur heiser davon und kein Mensch versteht ein Wort, auch nicht auf 4 Meter.

Außerdem will ich nicht. Könnte ich ja auch fragen:

„Ach, Sie sind Friseuse! Hier haben Sie eine Schere, könnten Sie mir mal was vorschnippeln?“

Oder:

„Ach, Sie sind beim Theater! Das ist ja toll, so künstlerisch! Ich habe ja mal Blockflöte gespielt. Hatte aber zu viel Talent. Und jetzt verraten Sie mir:

Was machen Sie eigentlich tagsüber?“

Das war eine geile Zeit, keine Frage. Aber ich kann mehr.

Bühnentechnisch gesehen bin ich ein altes Schlachtross. Royal Albert Hall, Berliner Philharmonie, Amsterdam Concertgebouw, Helsinki, Stockholm, Moskau, St. Petersburg und viele Konzertbühnen mehr. Ich habe 14 Jahre als Hornistin im Orchester verbracht und nach einem Jahr im Master of performing arts an der Florida State University das Horn an den Nagel gehängt.

Während meiner darauffolgenden zehnjährigen Tätigkeit als Opernsouffleuse habe ich mich fortlaufend weitergebildet auf dem Gebiet der Stimmbildung. Daher schule ich Sprecher wie Schauspieler, Radiomoderatoren, Lehrer, Politiker, Unternehmer und Pastoren. Die eigene Stimme zu befreien und als Instrument optimal einzusetzen, fällt mir selbst so leicht. Es macht einfach Spaß, diesen Prozess mit begleiten zu dürfen.

Nach wie vor aktuell im Coaching und der rhetorischen Lehre bleibt die Chancengleichheit für Frauen in gehobenen Positionen.

Gerade im Einzelcoaching erlebe ich verzweifelte Frauen, die ihre Schwierigkeiten mit ihren männlichen Vorgesetzten und Mitarbeitern darstellen. Häufig sind es die Frauen selbst, die ihre Möglichkeiten und die ihnen übertragene Macht verkennen. Sie begehen kommunikative Fehler, indem sie zum Beispiel ihren Aussagen zu wenig Nachdruck verleihen und unpräzise Anweisungen geben.

Diesen Frauen näher zu bringen, Imponiergehabe und Dominanzhaltung als typisch männliches Spiel zu identifizieren und darauf angemessen zu reagieren, ist und bleibt während eines längerfristigen Coaching-Prozesses ein Genuss.

Männer nutzen Sprache, sowohl verbal als auch nonverbal, als Machtinstrument (Vertikale Kommunikation), Frauen nutzen Sprache zur Schaffung einer gemeinsamen, guten Atmosphäre und zur Klärung von Inhalten (Horizontale Kommunikation). Beide Arten des Sprachgebrauchs sind wichtig und richtig und wir profitieren beruflich auf allen Ebenen von einem gesunden, ausgewogenen Mix. Es ist nötig, beide, durch wissenschaftliche Beobachtungen fundierte, Sprachmuster zu erkennen, anzuerkennen und zu nutzen.

Das Entwickeln neuer Handlungsalternativen in Seminar und Coaching im Allgemeinen und im Hinblick auf vertikale und horizontale Kommunikation im Besonderen, erkenne ich als meinen Auftrag, um Frauen aber natürlich auch Männer in ihrem Entwicklungsprozess zu unterstützen.

Durch meine Veranstaltungsreihe Nessis Promi-Talk trage ich zur Imageverbesserung der Landeshauptstadt Hannover bei. Hannovers Prominenz aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Theologie zeigt sich bei mir und durch meine Art der einfühlsamen und interessierten Gesprächsführung von einer weichen und eher unbekannten Seite.

Zudem erfand und schrieb ich die Radio-Rhetorik-Exkursion. 150 Rhetoriktipps für alle Lebenslagen als unterhaltsame Hörclips produzierte ich in Zusammenarbeit mit Hannovers Radiosender Radio Leine Hertz 106.4.

2017 wurde die Reihe sogar beim Deutschen Medienpreis in Hamburg eingereicht, worauf ich wirklich stolz bin.

Ich habe gelernt, zuzuhören. Sogar Hannovers Prominente, die jeden Tag öffentlich sichtbar sind und von Journalisten befragt werden, erzählen von ganz privaten Momenten. Ich bin Mediatorin, systemische Beraterin, Assessorin für das Assessmentverfahren und Supervisorin. Der Schwerpunkt dieser Berufe liegt im Zuhören, Heraushören, Fragenstellen und Beobachten.

Heute verläuft eine Party für mich so: „Und was machen Sie?“ „Ich bin Rhetoriktrainerin und mache Sie fit für Ihren Auftritt.“