Woher stammt eigentlich der Ausdruck-Fisimatenten?

„Plüschprümm und Fisimatenten und Was? Vasiaaist..hä?

Matthias, was liest du da?“

„Fas..tas“

„Vasistas!“

„Wie-Vasistas..?“

Genau so haben 1794 die französischen Besatzer der Reichsstadt Köln auch gefragt.

Als sie nämlich auf die Oberlichter über den Haustüren und Fenstern zeigten und fragten:

Was ist das?

Dieses französische Wasistdas gefiel den Kölnern viel besser als dieses unflüssige“Oberlicht“ und so heisst Oberlicht bis heute Vasistas.

Den Franzosen wiederum gefielen die lecker kölschen Mädschen.

Mit den Worten Visitez ma tente versuchten die Franzosen, die Kölnerinnen in ihre Zelte zu locken.

Offenbar erfolgreich, denn unter den kölschen Vätern sorgt bis heute der Spruch:

Mach mir keine Fisiamtenten!

für klare Absprachen in der jugendlichen Abendgestaltung.

Vor Plüschprümm schützen sich nur Menschen mit einer Allergie gegen Steinobst-Plüschprümm sind nichts anderes als Pflaumen

Prunes mit Fell, respektive Plüsch.

Durch die Franzosen kamen nicht nur neue Wörter in die Stadt, sondern auch Hausnummern, so auch die 4711 in der Glockengasse.

1814 flohen dann die Franzosen vor den Preußen-Köln wollten alle haben.

Was die Kölner wollten, wurde nicht gefragt. Die preußischen Tugenden wie Pflichtgefühl, Redlichkeit und Fleiß schaden aber sicher keinem.