Woher stammt eigentlich der Ausdruck-da brat mir einer einen Storch?

„Jetzt bin ich dem fast hintendrauf gefahren. Mann das war knapp!

Da brat mir einer einen Storch.“

„Ey, fast Unfall-Wie kannst du da jetzt ans Essen denken?“

„Wie-essen?“

„Gebratener Storch? Hallo?“

„Ach so. Das sagt man doch nur so. Ich war nur kurz geschockt.“

Der Storch ist der germanischen Mythologie nach ein Glücksbote.

Der Sage nach überbringt er die Säuglinge und lässt sie dann-so glauben zumindest die Elsässer-nur dort durch den Kamin fallen, wo der Storch elsässisch reden hört.

In Thüringen gar übernimmt der Klapperstorch die Aufgaben des Osterhasen.

Durch das Schnabelklappern verständigt er sich mit anderen Störchen, zum Beispiel zur Begrüssung am Nest. Klapper klapper

Übersetzt: Schön, dass du da bist! Gekocht hab ich nix, aber schau mal, wie schön ich da lieg!“

Schützenswert gelten auch Schwäne.

In England standen Schwäne neben Pfauen und Reihern auf königlichen Speiseplänen. Es wird berichtet, dass der englische König Heinrich der Dritte 1251 für sein Weihnachtsbankett 125 Schwäne benötigte.

Durch das Abschiessen eines heiligen Schwans enthüllte Parsifal, der spätere Gralsritter, im Wald bewaffnet mit Pfeil und Bogen seine Eignung als reiner Tor- also von Grund auf unverbildet.