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Stehen Sie während des Vortrags oder tigern Sie umher?

Die zentrale Frage lautet im Grunde: Trippeln Sie Nervosität ab oder haben Sie tatsächlich ein Ziel, auf das Sie zugehen? Wichtig selbstredend, dass dieses Ziel nicht das Mauseloch in der hinteren Bühnenwand ist.

Alles Kleine, Fahrige, Unbeholfene wirkt auf Beobachter unsicher. Auf die erste zentrale Frage beim Kenennlernen “Ist der Mensch da vor mir gefährlich oder harmlos?” ist die Antwort dann ersichtlich. Für ein erstes Date mag das ja auch dem weiteren Fortgang zuträglich sein – für die Repräsentation zündender oder auch investigativer Ideen sicher nicht.

Übrigens lautet die zweite Frage beim ersten Abscannen:

“Ist dieser Mensch nützlich für mich?”, womit Kleidung, Statussymbole, Körperstatus und der damit verbundene Einfluss antizipert werden.

Der dritte interessante Aspekt kann sich dann aus dem zweiten ergeben: “Taugt dieser Mensch zum Arterhalt?” – mal unsalopp formuliert.

Worauf muss ein guter Coach in der Videoauswertung schauen?

Folgende Kriterien sind beachtenswert:

Bewegungen: in Körper, Körperspannung, Rotationsebenen, Füssen, Hände, Kopf

Ausdrucksstark oder unbestimmt kraftlos? Spannung oder Schlaffheit?

Wo steckt die Power-wo fehlt sie noch?

Konkret: Gang, Fußstellung, Haltung und Gewichtsverlagerung, Gesten, Fingereinsatz, Gesichtshälften

Inhalt der Rede: Versprecher-Herkunft und Abtrainieren, Stimme-Klang, Atem, Reichweite, Sonorität, Sprechtempo, Sprachmelodie

Struktur der Rede

Umgang mit Widerstand/Umgang mit Lob und Applaus

 Das Zusammenspiel all dieser Kriterien-die Wichtigste erscheint im nächsten newsletter-ergibt eine Momentaufnahme, an der gearbeitet werden kann.

Erwarten Sie nicht von Ihnen eine irgendwie geartete “perfekte” Redeweise.

Lassen Sie uns IHRE herauskristallisieren!

Laden Sie hier Ihren Meilenstein herunter

“Du kannst das nicht. Du kriegst das nie hin. Nein, nein, ich glaub da einfach nicht dran.”

“Das glaubst auch nur du! Jetzt zeige ich es dir! Jetzt erst recht!”
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Die grössten Verführer sind die besten Zuhörer.
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Der Name „Zwerchfell“ leitet sich vom veralteten deutschen Wort zwerch („quer“) ab. „Fell“ stammt von germanisch fel für „Haut“.

Die häufigste Ursache für eine beeinträchtigte Stimme ist eine ungünstige Atembewegung.

Mit einfachen, täglichen Übungen zur Zwerchfellkräftigung und Atemvertiefung, lässt sich die Aktivität dieses Hauptatemmuskels kontinuierlich steigern.

Wozu Zwerchfelltraining?

Verschwinden werden: Heiserkeit, Räuspern, flache, hochgedrückte Stimme, monotones, einschläferndes Sprechen

Neu dazu kommt: Eine schöne aufrechte Haltung, mehr Präsenz im Raum –

wir werden zum Blickfang. Daran gewöhnt man sich schnell.

Wie trainiert man sein Zwerchfell?

Zwar ist das Zwerchfell ein quergestreifter Muskel, aber trotzdem ist es dem Willen nicht unterworfen wie etwa der Beuger des kleinen Fingers.

Die Steuerung des Zwerchfells erfolgt durch den Nervus phrenicus, der dem Rückenmark im 3. – 5. Halssegment entspringt. Das Zwerchfell arbeitet geräuschlos und ist unwillkürlich gesteuert.

Also wie?

Erstens: Sport machen-Rückenmuskulatur stärken-Warum?

 Das Zwerchfell ist mit der Haltemuskulatur des Rumpfes verflochten –

aufrechte Haltung und Zwerchfell gehören untrennbar zusammen.

Starker Rücken und starkes Zwerchfell, starke Stimme

Zweitens: Stimmtraining

 Auch hier bedingt wieder eins das andere: Aufrichtung fällt mit einem starken Zwerchfell, bis zu 1,5 cm dick, viel leichter.

Starkes Zwerchfell – aufrechte Haltung – starker Rücken-starker Auftritt

Wie kommt das?

Die Atmung und die Sprechleistung werden durch eine schlechte Haltung stark beeinträchtigt: ein Hohlkreuz zwingt das Zwerchfell dazu, gewissermassen ‘um die Ecke’ zu greifen, eine Schreibtischhaltung, ein Buckel also verringert den Brustraum, und ein Schildkrötenhals drückt von hinten über die Speiseröhre auf die Luftröhre und damit genau auf den Kehlkopf.

Übung: ks ks ks ks kurz und lang

ksch ksch ksch kurz und lang

pst! pst!

fffffffffffffff