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„Chef, vielen Dank, dass Sie sich gerade jetzt für ein Gespräch Zeit nehmen. Wir sind alle mächtig angespannt, das Projekt steht ja kurz vor dem Abschluss. Neben ein paar anderen Punkten, die wir bezüglich der Umstellung der Produktion auf die neue Technologie noch klären wollen, möchte ich von Ihnen ein kurzes Feedback über meinen Einsatz im laufenden Projekt.“
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„Nessi, die Sonne scheint. Wollen wir nachher noch über die Königsstrasse flambieren?“

„Ah! Du willst mit deiner neuen Jacke wohl die Leute imprägnieren. Dass wir da mal nicht in die Patroullie geraten!“

Gerne zu heftigen Verwirrungen führt auch die Authentizität. Erstens weiss keiner so genau, was das eigentlich ist. Authentisch sind zum Beispiel historische Artefakte, Kunstgegenstände. Sie werden entweder als echt eingestuft, zum Beispiel 3. Jhr vor Christus oder als Fälschung. Sie sind authentisch oder gefälscht. Zweitens sagen manche: Authenzität. Hier ein Absatz aus dem Zwiebelfisch von Bastian Sick – denn: besser gehts kaum.
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Malapropismus stammt aus dem Französischen und bedeutet: mal à propos: direkt übersetzt: falsch zu dem Zwecke und beschreibt die falsche Verwendung von Fremdwörtern.

„Letztens habe ich mit einem Freund privatisiert.“

„Soll was heissen?“

„Naja, er hat das Bistro wieder schliessen müssen, da haben wir uns privat getroffen.“

„Aha, aber du arbeitest schon noch?“

„Ja klar, was denkst du denn?“

Privatier kann sich jeder nennen, der sein Leben ausschliesslich privaten Interessen widmet ohne einen Gedanken an die monetäre Ausstattung desselben verschwenden zu müssen.
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Beim Sterben beissen die Engländer und Franzosen lieber in den Staub, wir Deutschen hingegen ins Gras. Jeder Deutsche kennt diese Redewendung, behauptete der Barockdichter Justus Schottel im Jahre 1663. Wer ins Gras beisst, stirbt auf dem Schlachtfeld ruhmreich-immerhin. Das Bild des sterbenden Kriegers geht aber natürlich bis weit zurück in die griechische Antike.

Da heisst es in der Ilias von Homer:
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