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Zuhörer beglücken

Rote Zuhörer wollen Schnelligkeit, Dynamik, Überblick, Überschriften.

Grüne Zuhörer wollen den menschlichen Faktor. Anekdoten, Zitate, emotional starke Redner machen diesen Zuhörertyp glücklich.

Blaue Zuhörer wollen Fakten.

Wie beglücken Sie Ihr Publikum noch?

Indem Sie jeden Einzelnen wahrnehmen, das wäre der Knaller. Binden Sie sie ein, lassen Sie Frage zu, lassen Sie sie etwas machen. Nicht nur beschallen.

In einfachen Sätzen sprechen statt Schachtelsätzen. Am besten in Bildern. Ein Bild sagt mehr als 1000 Wörter. Schauen Sie hin. Blickkontakt. Stellen Sie Praxisbezüge zum Alltag her, seien Sie relevant. Und! Seien Sie witzig, nehmen Sie sich an Beispiel an Stephen Colbert.

„Herr Meier, gestern auf der Messe habe ich von einer super effektiven Innovation gehört! Die müssen wir hier unbedingt auch einführen!“

„Nicht schon wieder ein neues Projekt! Wir sind mit der Planung der letzten Software-Einführung noch nicht mal ansatzweise durch!“

„Seien Sie doch mal offen für Neues!“

„Auf meinem Schreibtisch stapelt sich die Arbeit.“

„Anscheinend sind Sie den Aufgaben nicht gewachsen.“

Was nervt uns am chaotischen Chef?

Heute dies morgen das. Mit halbgaren Aufträgen sitzt ihr dann da!

Projektmanagement ist das Hasswort.

O-Ton Chaot:

„Tolle Idee! Wahnsinns Vision! Ich sehe es vor mir!“

„Das entscheide ich aus dem Bauch heraus.“

Welche Antworten hasst er?

„Nicht schon wieder was Neues!“

„Wir haben das letzte Projekt noch nicht zu Ende geführt.“

Was gefällt uns am Chaos-Typ?

Die Spontaneität-der Visionär hat keine Angst vor Neuem und heimlich wärmen wir uns an der Flamme der Begeisterung.

Wie kommt ihr mit dem Chaoten klar?

Behaltet den Überblick, arbeitet step by step ab:

„Herr Meier, gestern auf der Messe habe ich von einer super effektiven Innovation gehört! Die müssen wir hier unbedingt auch einführen!“

„Wann wollen wir uns dafür zusammensetzen? Und-soll ich dann die Projektplanung übernehmen?“

„Ja, das wäre mir sehr lieb, wunderbar, dass Sie mitdenken!“

„Die Gesamtumsetzung kann aber dauern. Jetzt sind wir ja gerade mit der neuen Maschinen-Technik beschäftigt. Über das neue Projekt müsste ich dann auch erst mal mit der Entwicklungschefin Frau Dr. Müller sprechen.“

„Sehr gut, ich sehe, Sie haben den Ablauf im Kopf. Wann denken Sie, kann denn das neue Projekt starten….?“

Das alljährliche Mitarbeitergespräch ist ein klug gewählter Zeitpunkt für eine Gehaltsverhandlung. Ebenso gut: Nach einem erfolgreichen Projekt oder nach mehreren erfolgreichen Projekten. Emotionslos und sachlich sagen: Das und das habe ich erfolgreich gemacht, das hat dem Unternehmen den und den Vorteil gebracht. Das mit der Strategie üben wir noch, denn nicht immer passiert das Folgende:

Herr Müller, Sie haben ja ganz fantastisch gearbeitet, hocheffizient! Wie Sie diesen Auftrag doch noch an Land gezogen haben, letztes Frühjahr, also ich muss schon sagen, das war erste Sahne. Dafür haben Sie eine Gehaltserhöhung verdient!“
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Trinken Sie Cola, nur weil die Firma Sie darum anbettelt? Sicher nicht!

Wer gern arbeitet, arbeitet gut und wer gern und gut arbeitet wird auch gerne gut honoriert.

„Chef, wie gesagt, ich möchte gerne mehr Geld.“

„Das ist verständlich. Die Lebenshaltungskosten steigen, wobei wir hier in Hannover ja noch unter dem bundesdeutschen Mietspiegel der Grossstädte wie Hamburg, Köln, Frankfurt oder München liegen. Wie rechtfertigen Sie denn mir gegenüber Ihren Wunsch?“

„Wie Sie schon sagen, es kostet alles mehr…und wir kriegen noch ein Kind…“
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