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Wollt ihr Erfolg haben?

Jaa, jaa!

Soll 2018 das beste Jahr in eurem Leben werden?

Jaa, jaa!

Was müsst ihr dazu tun?

Keine Ahnung, weiss ich auch nicht..

Habt ihr euch schon Ziele gesetzt?

Nee, also…noch nicht…

  1. Konkretes Ziel formulieren. 2. Den Weg zum Ziel in machbare Schritte aufteilen. Und dann?

Keine Ahnung, sag schon..!

  1. Tun. Aufstehen. Morgens. Tun. Weiterschlafen? Keine Lust? Gerade ein doofer Moment? Passt gerade nicht?

Ja, das kommt mir bekannt vor, das kenn ich..

  1. Trotzdem tun. 5. Aus einem schlechten Moment einen guten Moment machen. Wie?

Keine Ahnung, weiss ich auch nicht…

Alter Schwede, ihr seid ja heute wie vernagelt! Wie komme ich gut drauf? Ich mixe mir meinen Hormoncocktail neu.

Hää? Was??

Klingt behämmert, ich weiß. Schlecht drauf, müde, trübe, bedeutet Stresshormon Adrenalin und Cortisol, gut drauf bedeutet Endorphine, Dopamin, Serotonin.

Mister Oberschlau..ja total doof..hat sie ja nicht mehr alle…

Doof aber wahr – Lachen ist die beste Medizin. Erfolg geht wie?

Tipp 1 Riskiere eine Blamage

Tipp 2 Nicht jeder muss dich mögen, es reicht, wenn es die Richtigen tun

Tipp 3 Mach aus einem schlechten Moment einen guten Moment

Hände können soviel: Zupacken, sich an einer Felswand hochziehen, Babys streicheln, Hunde streicheln, Putzen – besonders kleine Hände kommen prima in die Ecken – Malen, Bildhauern. Pantomimen erzählen mit ihren Händen ganze Geschichten. Hände wehren ab –

“Nein, ich bin nicht Ihrer Meinung..”

Laden wieder ein –

“…kann aber Ihrer Argumentation gut folgen..”

demonstrieren Gemeinsamkeit-

“..und denke, wir beide könnten zusammen win-win-Lösungen finden.”

und ergreifen Chancen –

“Wenn auch Sie bereit sind, meinen Ausführungen zu folgen.”

Handflächen nach unten, Finger gespreizt demonstrieren Abwehr, Handfläche nach oben laden ein oder ergreifen – je nach Krümmungsgrad der Finger.

Handflächen nach innen, zum eigenen Körper gerichtet, sind bereit, ein Holzbrett zu durchschlagen oder symbolisch, Probleme und wirre Gedanken.

Sind die Finger dabei geschlossen, zeigen sie Konsequenz an, gespreizte Finger zeigen den Grad der Emotionalität an.

Gleichzeitig gestikulierende Hände verstärken, wie ein Lautsprecher, diese Emotionen.

10 gespreizte Finger-Handflächen nach innen – deuten auf eine hohe Emotionalität hin,

2 geschlossene Handflächen – grenzen uns von den anderen Menschen ab. Geisteshaltung spiegelt Körperhaltung. Instinktiv erkennt unsere Umwelt, ob Inhalt und Ausdruck zusammen passen oder ob wir lügen. Im Talmud steht es so:

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.

Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Manche Menschen wünschen sich, einen Raum zu betreten und sofort halten alle Anwesenden den Atem an. Aber was macht dieses charismatische Auftreten aus? Ist es das schöne Kleid, sind es die lackierten Fingernägel, der perfekte Haarschnitt? Vielleicht auch das.

Es ist vor allem eins: Das Tempo des Schreitens: Dienstboten rennen, der König lässt rennen. Wer das Bad der Blicke geniesst, wer auch Neid und Hass aushält und weglächelt, kennzeichnet sich selbst als König, als Königin.

“Das kriege ich nie hin.”

“Doch, kriegst du. Das können wir trainieren. In jedem Menschen steckt ein Narziß.”

“Aber ist das charismatisch?”

Auf jeden Fall! Charisma wird als Wirkungsphänomen wahrgenommen. Es geht um die Wirkung verbaler und nonverbaler Botschaften. Für diese zuständig ist klassischerweise die Rhetorik. Auch der Demagoge – der Volksverhetzer, der Mitreisser, der Manipulator trainiert sich in Wort und Wirkung. Charisma bedeutet wörtlich im Altgriechischen zwar Gnadengabe, ist aber erlernbar, trainierbar. Jeder kann lernen, wie man einen Raum betritt, wie man sich geschickt vor der Kamera postiert, wie man eloquent redet, wie man unnervös, gelassen erscheint. Aber wirklich charismatische Menschen wie Mutter Theresa, Mahatma Gandhi, Nelson Mandela schauen nicht auf sich selbst.

Wirkliches Charisma ist der Spiegel des Glücks in den Augen des Gegenübers.

“Guten Morgen Herr Meier, welche neuen Erkenntnisse bringen Sie denn von der Messe mit? Bitte berichten Sie.”

“Moin Chef! Ja, das war ganz toll. Wir hatten unglaublichen Zustrom am Stand, bestimmt so 50 Leute mehr am Stand als letztes Jahr und abends war so richtig was los…”

“Belanglos! Das will ich nicht wissen. Kommen Sie um elf zu mir ins Büro und bringen bitte! die Statistik! mit!!”

 Was nervt uns am korrekten Chef?

Die Gefühlskälte. Nix gesagt ist gelobt genug.

O-Töne

“Das erscheint mir nicht logisch.”

“Ich verlange ein Höchstmaß an Disziplin.”

Welche Antworten hasst er?

“Das fühlt sich irgendwie nicht richtig an! Sie wissen doch, wie ich ticke-wir kennen uns doch schon so lange.”

Was würde dem Korrekt-Distanzierten gut tun?

Ein Hund. Der sich jeden Tag freut, ihn zu sehen.

 Was gefällt uns am Korrekten?

Dieser Chef mobbt nicht, sondern beurteilt nach Leistung!

 Wie kommt ihr mit dem Korrekten klar?

Wartet nicht auf Wärme und Lob. Freut euch am Gerechtigkeitssinn diesen korrekten Menschen.

“Guten Morgen Herr Meier, welche neuen Erkenntnisse bringen Sie denn von der Messe mit? Bitte berichten Sie.” 

“Insgesamt sind wir mit dem Mehr an Interessenten sehr zufrieden. Hier die genaue Statistik. Unser Netzwerk hat sich durch unseren Einsatz an den Abenden deutlich vergrössert, die entsprechenden Kontakte sehen Sie hier in dieser Liste.”

 

Der schicke Sichtschutz

“400? Sind Sie jeck? Mir schwebte für den Sichtschutz eigentlich ein Preis zwischen 50 und 100 Euro vor. Nicht 400!”

“Sie denken ganz klar an Weide. Kann man machen. Hat man auch viel gemacht, wird gerade wieder entdeckt. Mit Buschwindröschen sieht das ganz reizend aus. Wo soll er denn hin, der Sichtschutz?”

“Neben den Carport.”

“Dieser Zaun hier ist aus Aluminium. Er ist pulverbeschichtet einbrennlackiert. Den stellen Sie auf und fertig. Der steht da noch in 20 Jahren. Und zwar so wie Sie ihn hier sehen. Weide können Sie in spätestens 5 Jahren wegschmeissen und Holz muss jedes Jahr gestrichen werden. Ist dann natürlich auch billiger.”

Und jetzt der Festnagler:

“Billig gekauft ist teuer gekauft. Sagte mein Vater immer. Ist es nicht so?”

und noch eine Brücke hinterher:

“Für Sie bedeutet pulverbeschichtet einbrennlackiert: nie mehr streichen, keine Mühe, kein Rost, sieht immer gepflegt aus.”

Wer kann dazu schon Nein sagen?