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Unfaire Angriffe muss man erstmal erkennen!

Denn gekonnte Angreifer zielen auf die Erschütterung Ihrer Sicherheit ab und das mit den gespitzten Pfeilen der schwarzen Rhetorik. Wer oder was steht Ihnen bei einem Angriff zur Seite? Wer zieht Sie aus dem Verbalschlamassel wieder heraus? Sie sich selbst und

1. Ihre Fachkompetenz-diese wird nur angezweifelt um SIE verzweifeln zu lassen.
2. Ihr Anliegen-geht es Ihnen um die Klärung einer Sachlage? Sind Sie win-win orientiert? Diese kooperative Haltung steht Ihnen sehr gut zu Gesicht.
3. Das Kennzeichnen des Angriffs als unfair.
4. Und das wunderbare Argumentations-Aikido in 3 Schritten:

Schritt 1
Sie überhören den Ton

Schritt 2
Brückensatz
“Interessanter Einwand/These/Behauptung/Anmerkung…” “Ich sehe, Sie sind noch skeptisch…” “In Ihrer Aussage sehe ich keinen Bezug zu meinem Thema..” “Vielen Dank Herr Meier für diese Anregung…”

Schritt 2a
(Achtung: Scharmützel-Gefahr! Sie verstricken sich in Diskussionen. Sind Sie sattelfest, dann nur zu in vollem Galopp)
Die offene Frage
“Was genau meinen Sie damit?” “Woran genau machen Sie das fest?” “Auf welche Quellen beziehen Sie sich jetzt gerade?” “Inwieweit interessiert das im Zusammenhang mit meinen Ausführungen?”

Schritt 3
Zurück zum Thema
Ohne Umschweife dort weiterreden, wo Sie unterbrochen wurden.


Diesen Meilenstein als pdf herunterladen!

“Mensch Matthias! Hast du keine Augen im Kopf oder was? Kannst du ausnahmsweise heute mal nicht HIER herum stolpern?”

“Ja, ist ja schon gut. Was ist denn heute los mit dir?”

“Mit mir ist gar nicht los!”

Mobbing ist ein schleichender Prozess, da ist nichts Greifbares, nur dieses diffuse Unwohlsein. Achtung! Es gibt eine Faustregel: Wer sich dreimal im Laufe einer Woche fragt: “War das jetzt respektlos oder spinne ich?” sollte schleunigst das Gespräch mit einem professionellen Zuhörer suchen. Dafür sind Betriebsinterne Sozialdienste da. Auch die Telefon Seelsorge schenkt jedem rund um die Uhr anonym, kompetent und hervorragend ausgebildet ein offenes Ohr. Übrigens freut sich Pastor Christian Voigtmann über Menschen, die sich für dieses Ehrenamt engagieren möchten.

Argumentations-Aikido-Sofort-Trick frei nach dem Motto: Ich trau mich nicht, aber ich mache es trotzdem:

die Offene Gegenfrage:

“Mensch Matthias! Hast du keine Augen im Dez oder was? Kannst du ausnahmsweise heute mal nicht HIER herum stolpern?”

“Was genau meinst du?”

“Ich ähh, naja, ist doch klar…”

“Dir vielleicht, mir nicht.”

Der Smalltalk ist ein kleines Gespräch. Im Gegensatz zum grossen Gespräch, zu einer intensiven Diskussion zum Beispiel, geht es im Smalltalk eigentlich um: Nichts.

“Aber..das ist doch banal…?”

Smalltalk IST banal. Für uns beide ist es völlig unwichtig, dass wir beide, unabhängig voneinander in-sagen wir-Göttingen waren.

“Hallo, ich bin Matthias. Wie heisst du?”

“Kaspar.”

Hallo Kaspar. Das ist ja eine schöne Wohnung! Ich bin noch gar nicht hier gewesen. Und Peter habe ich auch ewig nicht mehr gesehen.”

Woher kennst du Peter?”

Wir haben zusammen in Göttingen studiert.”

Jetzt kommt das Anknüpfen ans bedeutungslose Gemeinsame:

“Ach Göttingen! Da habe ich mal, ist ewig her, beim Stadtradio ausgeholfen. Hat mir gut gefallen. Göttingen habe ich als wirklich schöne Stadt in Erinnerung. Ich weiss noch: nach der Sendung am Sonntagmorgen sind wir dann in dieses Cafe am Marktplatz gegangen und haben erst mal richtig gut gefrühstückt, also eher gespätstückt, war ja dann immer schon 11:00.”

Ich weiss, welches Cafe du meinst, da war ich auch oft.”

Für beide ist es völlig belanglos, dass sie das gleiche Cafe kennen. Kurios vielleicht, aber für das bisherige und das weitere Leben völlig bedeutungslos.

Aber schauen wir, wie die Reise weitergeht:

“Sowas such ich in Hannover, weisst du da was?”

Und schon können Informationen ausgetauscht werden, die vielleicht doch zu einer Bedeutung werden können, aber nicht müssen.

Humor ist, wenn man trotzdem lacht und Erfolg ist, wenn du´s trotzdem machst. Erfolgreich sind wir, wenn wir uns auf unserem Weg durch nichts abbringen lassen. Widerstände sind bestens dazu angeta….

“…ich könnte mich lächerlich machen. Solange ich noch nicht perfekt bin, scheitere ich vielleicht und dann werde ich ausgelacht.”

…uns neue Fähigkeiten nicht nur nicht anzueignen sondern darüber hinaus Ungeübtes zu vermeiden.

“Aber wenn ich das durchziehe, was ich mir zum Ziel gesetzt habe, wenn ich jetzt einfach aufstehe und tue, was ich will – dann lasse ich auch immer Menschen aus meinem gewohnten Umfeld zurück”...

Jeder von uns hat diesen Gedanken schon einmal gedacht. Er macht uns Angst. Die Konsequenzen des eigenen Handelns nicht immer überschauen zu können, hält uns davon ab, Neues tatsächlich zu wagen. Zu Recht: nichts macht uns Menschen soviel Angst, als aus unserer Gesellschaft ausgestossen zu werden. In der gefährlichen Steinzeit wäre das auch der sichere Tod gewesen. Da hätte der Satz: Nicht jeder muss dich mögen. Es reicht, wenn es die Richtigen tun uns nur ein Hohnlachen entlockt. Aber unsere Gesellschaft hat sich geändert. Die Weltbevölkerung ist auf einen Maximalwert geklettert, wir müssen lernen, MITEINANDER zu leben.

Nicht jeder muss dich mögen. Es reicht, wenn es die Richtigen tun.

Steh auf und tu es! Riskiere eine Blamage. Mach doch. Just do it!

“Wollen nicht auch Sie einen kleinen Obolus für Tiere in Not entrichten?”

“Na klar, eine kleine Spende geb ich doch gern.”

Der Obolus war eine altgriechische Silbermünze im Wert vergleichbar dem 50 Pfennigstück und gilt auch heute noch als Begriff für eine kleine Spende. Transportiert wurden diese kleinen Münzen – man höre und staune in der Antike im Mund. Bei Bedarf spuckte man sie dann aus. Es war Brauch, jedem Verstorbenen einen Obolus unter die Zunge zu legen.
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