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Mobbing hat viele Fratzen. Um sich zu wehren, bedarf es weniger rhetorischer Finesse als glasklarer Kommunikation mit dem direkten Aggressor oder dem Aufbau eines sozialen Netzwerkes im Hintergrund. Erkundigt euch bei eurem Betriebsrat, wie die Machtverhältnisse aussehen. Fühlt mit Fingerspitzengefühl beim Personalrat vor: wer steht hinter mir? Gibt es Gleichstellungsbeauftragte? Habe ich einen guten Anwalt? Erstellt der Betriebsarzt ein Gutachten oder gehe ich zu meinem Hausarzt?

Mobbing bedroht die Gesundheit und das muss attestiert werden, sonst erkennt die Arbeitsagentur die Kündigung nicht an. Lasst euch niemals auf einen Aufhebungsvertrag ein. Dann bekommt ihr kein Arbeitslosengeld. Mobbing bedarf anwaltlicher Beratung. Sind wir gekränkt, fallen wir von einem Extrem zum anderen. So etwas wie einen Normalzustand leben wir gar nicht mehr. Das trägt zusätzlich zu der nach innen gewandten Depression bei und verstärkt genauso unsere Wut, unsere Verzweiflung: “Das ist doch kein Leben mehr!”

Hannovers Urgestein für Mobbingfälle sitzt in der List. Beate von Eisenhart berät Betroffene seit über 20 Jahren.

Argumentations-Aikido-Sofort-Trick frei nach dem Motto: Ich trau mich nicht, aber ich mache es trotzdem: mit Glacé-Handschuhen zum Personalrat! Bitte nicht ins Kampfgetümmel stürzen. Nicht selbst intrigieren!

“Schon wieder so ein total unrhetorischer Tipp..”

“..was immer Glacé ist..”

“Was Hannovers Mobbing-Urgestein noch…Nessi, das kann ich doch nicht sagen? Ich mein so – Urgestein, ne…”

“Doch, hat sie selbst gesagt.”

“Ok. Ich sag aber jetzt den Namen…”

“Auch gut..”

“Was Beate von Eisenhart zum Thema Mobbing noch sagt, das erfaht ihr am nächsten Montag.”

 

 

Humor ist, wenn man trotzdem lacht und Erfolg ist, wenn du´s trotzdem machst. Erfolgreich sind wir, wenn wir uns auf unserem Weg durch nichts abbringen lassen. Widerstände sind bestens dazu angeta….

“…ich könnte mich lächerlich machen. Solange ich noch nicht perfekt bin, scheitere ich vielleicht und dann werde ich ausgelacht.”

…uns neue Fähigkeiten nicht nur nicht anzueignen sondern darüber hinaus Ungeübtes zu vermeiden.

“Aber wenn ich das durchziehe, was ich mir zum Ziel gesetzt habe, wenn ich jetzt einfach aufstehe und tue, was ich will – dann lasse ich auch immer Menschen aus meinem gewohnten Umfeld zurück”...

Jeder von uns hat diesen Gedanken schon einmal gedacht. Er macht uns Angst. Die Konsequenzen des eigenen Handelns nicht immer überschauen zu können, hält uns davon ab, Neues tatsächlich zu wagen. Zu Recht: nichts macht uns Menschen soviel Angst, als aus unserer Gesellschaft ausgestossen zu werden. In der gefährlichen Steinzeit wäre das auch der sichere Tod gewesen. Da hätte der Satz: Nicht jeder muss dich mögen. Es reicht, wenn es die Richtigen tun uns nur ein Hohnlachen entlockt. Aber unsere Gesellschaft hat sich geändert. Die Weltbevölkerung ist auf einen Maximalwert geklettert, wir müssen lernen, MITEINANDER zu leben.

Nicht jeder muss dich mögen. Es reicht, wenn es die Richtigen tun.

Steh auf und tu es! Riskiere eine Blamage. Mach doch. Just do it!

Der Fünf-Satz

hat sich bereits in der griechischen Antike bewährt.

Einleitung-Hauptteil-Schluss

Kein Hexenwerk.

Drei Fragen stellen Sie sich idealerweise vor Ihren Ausführungen:

WARUM ich? Meine Expertise, mein Hintergrund, mein grosses Interesse am Thema, meine innere Bewegtheit, mein Mitteilungsbedürfnis und letztendlich: Meine Botschaft.

Damit sind zwei sehr wichtige Dinge auch gleich geklärt, nämlich pathos und ethos.

Pathos kennen wir von pathetisch, in ähnlicher Bedeutung wie kitschig. Dahin kann es im Vortrag gehen, ja klar, aber die Gefahr des Kitsches, einer Überfülle an unpassenden Gefühlen gehen wir leichten Herzens ein, gewinnen wir doch sonst keinen Blumentopf.

DENN: Wenn wir selbst hörbar gelangweilt von unserem Thema sprechen, fragen sich alle: Wozu stiehlst du mir da vorne gerade meine kostbare Zeit?

Pathos will Gefühle beim Zuhörer erzeugen, um eine Herzensangelegenheit durchzusetzen, dazu dürfen wir sie erst einmal selbst fühlen und zeigen.

Ethos vermittelt unsere Werte, wofür wir stehen, unsere Ecken und Kanten.

Wer hat nochmal gesprochen? Ich kann mich nicht mehr erinnern”

Albtraum – diese Reaktion auf unseren Auftritt wollen wir natürlich nicht!

WARUM euch? Wer seid ihr? Erzieher? Lehrer? Geschäftsführer? Wissenschaftler? Natürlich wollen alle Menschen in erster Linie unterhalten werden, in zweiter Linie auch und erst zuletzt auch informiert. Infotainment ist also die leichteste Lernform. Eben Lernen mit Spaß, Abwechslung fürs Gehirn. Irgendwie ein alter Hut, nur selten in die Tat umgesetzt.

Trotz dieses allgemein gültigen menschlichen Bedürfnisses nach gehirngerechtem Lernen, können wir doch auf das jeweilige Publikum passgenau eingehen. Passende Beispiele, Fremdwörter, Dialekt sind Beispiele dafür, wie wir aus einer Masse Publikum interessiert mitdenkende Menschen machen können.

Übrigens – ist das Manipulation?

Ja natürlich. Handhabung ist das deutsche Wort für das böse M-Wort. Und geschieht sie im Sinne meiner Zuhörer? Ja, das will ich meinen. Und das finde ich legitim.

WARUM dieses Thema? Was am Thema ist genau für diese Menschen relevant? Wenn ich zum Beispiel übers Stricken spreche, renne ich natürlich vor anderen Strickern offene Türen ein. Stricken ist stressgeplagten Managern total egal. Aber nicht, wenn sie sich durch leise klappernde Nadeln innerhalb weniger Minuten in einen Flowmoment bringen können, in eine Kontemplation. Das garantiert noch nichts, aber wenigstens wird Ihnen ernsthaft zugehört. Suchen Sie also den Aufhänger für Ihr Thema, der Ihre Zielgruppe interessiert.

Der Name „Zwerchfell“ leitet sich vom veralteten deutschen Wort zwerch („quer“) ab. „Fell“ stammt von germanisch fel für „Haut“.

Die häufigste Ursache für eine beeinträchtigte Stimme ist eine ungünstige Atembewegung.

Mit einfachen, täglichen Übungen zur Zwerchfellkräftigung und Atemvertiefung, lässt sich die Aktivität dieses Hauptatemmuskels kontinuierlich steigern.

Wozu Zwerchfelltraining?

Verschwinden werden: Heiserkeit, Räuspern, flache, hochgedrückte Stimme, monotones, einschläferndes Sprechen

Neu dazu kommt: Eine schöne aufrechte Haltung, mehr Präsenz im Raum –

wir werden zum Blickfang. Daran gewöhnt man sich schnell.

Wie trainiert man sein Zwerchfell?

Zwar ist das Zwerchfell ein quergestreifter Muskel, aber trotzdem ist es dem Willen nicht unterworfen wie etwa der Beuger des kleinen Fingers.

Die Steuerung des Zwerchfells erfolgt durch den Nervus phrenicus, der dem Rückenmark im 3. – 5. Halssegment entspringt. Das Zwerchfell arbeitet geräuschlos und ist unwillkürlich gesteuert.

Also wie?

Erstens: Sport machen-Rückenmuskulatur stärken-Warum?

 Das Zwerchfell ist mit der Haltemuskulatur des Rumpfes verflochten –

aufrechte Haltung und Zwerchfell gehören untrennbar zusammen.

Starker Rücken und starkes Zwerchfell, starke Stimme

Zweitens: Stimmtraining

 Auch hier bedingt wieder eins das andere: Aufrichtung fällt mit einem starken Zwerchfell, bis zu 1,5 cm dick, viel leichter.

Starkes Zwerchfell – aufrechte Haltung – starker Rücken-starker Auftritt

Wie kommt das?

Die Atmung und die Sprechleistung werden durch eine schlechte Haltung stark beeinträchtigt: ein Hohlkreuz zwingt das Zwerchfell dazu, gewissermassen ‘um die Ecke’ zu greifen, eine Schreibtischhaltung, ein Buckel also verringert den Brustraum, und ein Schildkrötenhals drückt von hinten über die Speiseröhre auf die Luftröhre und damit genau auf den Kehlkopf.

Übung: ks ks ks ks kurz und lang

ksch ksch ksch kurz und lang

pst! pst!

fffffffffffffff

Flirten ist wie Small talken – es darf um nichts gehen, ein duftiges Versprechen, ein vielleicht, vielleicht auch nicht.

Aber was tun, wenn mir doch genau diese Frau da so gut gefällt?

Was, wenn dieser da hinten Mann in mir ein ernsthaftes Interesse auslöst?

Wir müssen überhaupt erst mal gesehen werden.

Ziel: Wir werden wahrgenommen!
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