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Fremdwörter und Redewendungen sind die Fallen in jeder Sprache. Verwechseln wir da das eine mit dem anderen Wort, fallen wir unangenehm auf durch unsere Unwissenheit. Sie finden in diesen Blogbeiträgen Erklärungen zu einigen sprachlichen Figuren, sodass Sie im Gespräch glänzen können:

Beim Sterben beissen die Engländer und Franzosen lieber in den Staub, wir Deutschen hingegen ins Gras. Jeder Deutsche kennt diese Redewendung, behauptete der Barockdichter Justus Schottel im Jahre 1663. Wer ins Gras beisst, stirbt auf dem Schlachtfeld ruhmreich – immerhin. Das Bild des sterbenden Kriegers geht aber natürlich bis weit zurück in die griechische Antike.

Da heisst es in der Ilias von Homer:
„Vorwärts liegend im Staub, mit Geknirsch in die Erde gebissen.“ Und das war ungefähr 700 Jahre vor Christus. Andere antike Redewendungen sind zum Beispiel:

Kopfgeburt für eine mühsam entwickelte Idee. Der griechischen Mythologie entsprang die Athene dem Kopf des Zeus.

Chronische Schmerzen nehmen kein Ende und sind durch ihre anhaltende, fortwährende Dauer zermürbend, da kann man noch so oft auf sein Chronometer schauen.

Chronos, der griechische Gott der Zeit war hier der Namenspatron.

Das ist ja eine Sisyphosarbeit. Hört das denn nie auf und liegt irgendein Sinn in dieser Aufgabe?

Sisyphos war das gerissenste Schlitzohr der gesamten griechischen Antike: Mehrfach überlistete er den Todesgott Thanatos und trieb mancherlei anderen Schalk bis es Zeus schliesslich zu bunt wird. Auf ewig muss Sisyphos nun einen Felsblock einen Berg hinaufwälzen.

 

Sehr gerne stehe ich Ihnen mit Workshops und Schulungen speziell auch zu diesem Thema – Ausdruck, Formulierung und Wortgebrauch für Ihre Rede – zur Verfügung. Schreiben Sie mir nr@rhetorik-consulting.de oder rufen Sie mich an: 0178 455 40 68. 

Ich freue mich auf Sie!