Rhetorik_Consulting_Fremdwörter_Flambieren

Fremdwörter und Redewendungen sind die Fallen in jeder Sprache. Verwechseln wir da das eine mit dem anderen Wort, fallen wir unangenehm auf durch unsere Unwissenheit. Sie finden in diesen Blogbeiträgen Erklärungen zu einigen sprachlichen Figuren, sodass Sie im Gespräch glänzen können:

„Nessi, die Sonne scheint. Wollen wir nachher noch über die Königsstrasse flambieren?“

„Ah! Du willst mit deiner neuen Jacke wohl die Leute imprägnieren. Dass wir da mal nicht in die Patroullie geraten!“

Gerne zu heftigen Verwirrungen führt auch die Authentizität. Erstens weiss keiner so genau, was das eigentlich ist. Authentisch sind zum Beispiel historische Artefakte, Kunstgegenstände. Sie werden entweder als echt eingestuft, zum Beispiel 3. Jhr vor Christus oder als Fälschung. Sie sind authentisch oder gefälscht. Zweitens sagen manche: Authenzität. Hier ein Absatz aus dem Zwiebelfisch von Bastian Sick – denn: besser gehts kaum.

Einmal stolperte ich über das Wort „Erfolgscouch“. Das war allerdings nicht in einem Ikea-Katalog, sondern in einem Bericht über den erfolgreichen Coach der Deutschen Nationalmannschaft.

Meine Freundin Sibylle ist im Verwechseln von Fremdwörtern eine wahre Virtuosin. Sie würde vermutlich sagen: eine Virtologin. Wo ich konzentrische Kreise sehe, sieht sie „konzentrierte Kreise“. Und wenn ich Sibylle von einem „Astralkörper“ schwärmen höre, weiß ich, dass ich an einen Alabasterkörper denken muss. Und über sich selbst sagt sie, dass sie hin und wieder etwas „implosiv“ reagiere. Schon als Kind sei sie „ziemlich resistent“ gewesen. Ich weiß nicht, wie Sibylle als Kind war, aber ich vermute, sie meint „renitent“.

Sehr gerne stehe ich Ihnen mit Workshops und Schulungen speziell auch zu diesem Thema – Ausdruck, Formulierung und Wortgebrauch für Ihre Rede – zur Verfügung. Schreiben Sie mir nr@rhetorik-consulting.de oder rufen Sie mich an: 0178 455 40 68. 

Ich freue mich auf Sie!