Der Wortgebrauch der 80er

Der Wortgebrauch der 80er

Erinnert ihr euch noch an das Manta Unser?

Manta Unser,

Der du heizt auf der Piste,

Geheiligt werde Dein Spoiler,

Deine Schnelligkeit komme, Dein Fuchsschwanz wehe,

Wie in Essen so auch hier,

Unsere tägliche Power gib uns heute,

Und vergib uns unsere Goldkettchen,

Wie auch wir vergeben unseren Frisösen.

Und führe uns nicht in `ne Radarfalle,

Sondern erlöse uns von den Bullen.

Denn Dein ist die Straße, und die Kraft,

Und die Schnelligkeit,

In Ewigkeit

Boah ey

Aus Manta, Manta, dem Film, der Til Schweiger berühmt machte, der für eine ganze Generation stand.

„Ich hör‘ es gerne, wenn die Jugend plappert:

 Das Neue klingt. Das Alte klappert.“

Selten hat sich die ältere Generation an der jüngeren erfreut wie Goethe:

Das war dann natürlich astrein, sackscharf oder geil bis endlosgeil.

Meistens war der Blick auf die Jugendlichen eher so:

„Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“

Sokrates! 400 Jahre vor Christus.

Meistens hing man in seiner Clique auf einer Fete, fand das dann entweder genial oder ätzend. Man kriegte Krisen und hatte Null Bock.

„Ich lach mich scheckig“ oder „Ich lach mir ’nen Ast“ fanden wir Anfangs bis Mitte 90er ziemlich witzig.