Der Konfliktquicktipp mir Carsten Banse

Wer im Konflikt steckt, sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr und regt sich über jedes herumfliegende Staubkörnchen auf.

Carstens Konflikt-Tipp 1:

Missbrauche deine Freunde nicht und such dir stattdessen einen Profi für Konfliktklärung, wenn es in deiner Kommunikation Schwierigkeiten gibt

Ein unverstellter Blick von außen kann hier helfen, Dynamiken und immer wiederkehrende Mechanismen aufzudecken oder auch neue Impulse liefern. Da ist hilfreich, das eigene Verhalten ganz infrage zu stellen oder „in den Mokassins des „Feindes“ zu gehen“, wie die Indianer sagen.
Profis stellen die unangenehmen fiesen Fragen und zwingen dich, die Welt aus den Augen des Partners/gefühlten „Feindes“ zu betrachten. Empathie und Perspektivwechsel sind die gängigen Instrumente in der Kommunikation. Wir Menschen tun das ja eh, nur eben nicht immer und ganz sicher nicht, wenn wir verletzt sind. Da möchten wir uns erst mal verstanden fühlen, bevor wir das Gegenüber verstehen wollen.
Dazu „zwingt“ uns aber nun mal ein Coach. Im geschützten gemeinsamen Denkraum kann man das dann wagen. Ein Coach versteht und bewertet nicht.
Freunde können diesen Dienst nicht leisten und müssen das, meiner Ansicht nach, auch nicht. Freunde können trösten und ablenken. Freunde sind immer Teil der eigenen sozialen Identität.

Carstens Konflikt-Tipp 2:

Arbeite einmal ganz intensiv mit der Methode von Byron Katie. Die bringt dir neben Klarheit auch innere Freiheit.
Die Methode überprüft deine Glaubenssätze und zwingt dich ebenfalls zur Selbstreflexion und zum Perspektivwechsel.

Quatscht du deine Freunde voll, wenn du zuhause oder auf der Arbeit Streit hast?
Sind Freunde eigentlich dafür da?
Ich sage ganz klar: JEIN.

Hör selbst rein in die Podcastfolge und schreib mir in die Kommentare, wie du das machst.