2. Stimmtraining-das Zwerchfell

Der Name „Zwerchfell“ leitet sich vom veralteten deutschen Wort zwerch („quer“) ab. „Fell“ stammt von germanisch fel für „Haut“.

Die häufigste Ursache für eine beeinträchtigte Stimme ist eine ungünstige Atembewegung.

Mit einfachen, täglichen Übungen zur Zwerchfellkräftigung und Atemvertiefung, lässt sich die Aktivität dieses Hauptatemmuskels kontinuierlich steigern.

Wozu Zwerchfelltraining?

Verschwinden werden: Heiserkeit, Räuspern, flache, hochgedrückte Stimme, monotones, einschläferndes Sprechen

Neu dazu kommt: Eine schöne aufrechte Haltung, mehr Präsenz im Raum-

wir werden zum Blickfang. Daran gewöhnt man sich schnell.

Wie trainiert man sein Zwerchfell?

Zwar ist das Zwerchfell ein quergestreifter Muskel, aber trotzdem ist es dem Willen nicht unterworfen wie etwa der Beuger des kleinen Fingers.

Die Steuerung des Zwerchfells erfolgt durch den Nervus phrenicus, der dem Rückenmark im 3. – 5. Halssegment entspringt. Das Zwerchfell arbeitet geräuschlos und ist unwillkürlich gesteuert.

Also wie?

Erstens: Sport machen-Rückenmuskulatur stärken-Warum?

 Das Zwerchfell ist mit der Haltemuskulatur des Rumpfes verflochten-

aufrechte Haltung und Zwerchfell gehören untrennbar zusammen.

Starker Rücken-starkes Zwerchfell, starke Stimme

Zweitens: Stimmtraining

 Auch hier bedingt wieder eins das andere: Aufrichtung fällt mit einem starken Zwerchfell-bis zu 3 cm dick, viel leichter.

Starkes Zwerchfell-aufrechte Haltung-starker Rücken-starker Auftritt

Wie kommt das?

Die Atmung und die Sprechleistung werden durch eine schlechte Haltung stark beeinträchtigt: ein Hohlkreuz zwingt das Zwerchfell dazu, gewissermassen ‚um die Ecke‘ zu greifen, eine Schreibtischhaltung, ein Buckel also verringert den Brustraum, und ein Schildkrötenhals drückt von hinten über die Speiseröhre auf die Luftröhre und damit genau auf den Kehlkopf.

Übung: ks ks ks ks kurz und lang

ksch ksch ksch kurz und lang

pst! pst!

fffffffffffffff